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Windows Firewall Manager Pro
Alles sehen. Ohne sich anzumelden. Firewall-Regeln über die gesamte Serverlandschaft verwalten, prüfen und dokumentieren – ohne PowerShell-Remoting, ohne Domänen-Anmeldedaten auf dem Arbeitsplatz, ohne Sitzung auf einem Domänencontroller.
Das Werkzeug ist Teil der Angriffsfläche
Wer Firewall-Regeln auf vielen Windows-Servern zentral verwalten will, steht vor einer unangenehmen Entscheidung. Der übliche Weg führt über PowerShell-Remoting: WinRM auf 5985 oder 5986 öffnen, Anmeldedaten mit ausreichenden Rechten hinterlegen, fertig. Funktioniert – und hebelt genau das Tier-Modell aus, das man gerade mühsam eingeführt hat.
Der Arbeitsplatz wird zu Tier 0
Ein Rechner, der sich mit administrativen Anmeldedaten auf einem Domänencontroller anmeldet, ist damit selbst ein Tier-0-System. Wird er kompromittiert, ist die Domäne kompromittiert.
Das Verwaltungswerkzeug wird zum kürzesten Weg
Genau das Werkzeug, das die Firewall absichern soll, öffnet den direkten Pfad ins Herz der Umgebung. Ein Widerspruch, der in jedem Audit auffällt.
Mit einem Dienst reden, nicht mit dem Betriebssystem
Auf dem Server läuft ein schlanker Agent. Er nimmt HTTPS auf genau einem Port entgegen, prüft ein Zugriffstoken und setzt Befehle lokal um. Mehr braucht es nicht.
Ein Agent statt einer Anmeldung
Eine einzelne signierte EXE, self-contained, ohne installierte .NET-Laufzeit und ohne PowerShell-Remoting. Sie läuft als Windows-Dienst, nimmt HTTPS auf genau einem Port entgegen und setzt die Befehle lokal mit den bordeigenen Windows-Cmdlets um.
Ein Port statt Remoting
5985, 5986 und 22 bleiben geschlossen. Nach außen ist ein einziger HTTPS-Port offen.
Token statt Anmeldedaten
Das Werkzeug weist sich mit einem Zugriffstoken aus. Der Agent speichert davon ausschließlich den SHA-256-Hash; der Vergleich läuft in konstanter Zeit.
TLS über http.sys
Die Verschlüsselung übernimmt Windows selbst – der private Schlüssel verlässt den Zertifikatspeicher nie. Bei selbstsigniertem Zertifikat wird der Fingerabdruck angeheftet.
Läuft unter ConstrainedLanguage
Auf gehärteten Servern läuft PowerShell im eingeschränkten Sprachmodus, erzwungen über WDAC oder AppLocker. Der Agent kommt ohne die dort gesperrten Sprachmittel aus.
Meldet sich selbst
Nach der Installation trägt sich der Agent im Active Directory unter seinem eigenen Computerkonto ein. Für Server außerhalb der Domäne schreibt er zusätzlich eine Meldedatei in einen gemeinsamen Ordner.
Ein Schlüssel je Umgebung
Statt zweihundert Token einzusammeln genügt ein Enrollment-Schlüssel. Über die Leitung geht er nie: Die Anmeldung läuft über einen HMAC-SHA-256-Nachweis mit Einmalwert und Zeitfenster.
Aktualisiert sich über dieselbe Verbindung
Neue Agent-Fassungen verteilt das Werkzeug über den bestehenden HTTPS-Kanal. Angenommen wird ein Paket nur, wenn Token, Prüfsumme, Fassung und die Signatur des Herausgebers stimmen.
Tier-Trennung bleibt erhalten
Tier 0, 1 und 2 bleiben getrennt – auch während der Arbeit daran. Der Arbeitsplatz redet mit einem Dienst, nicht mit dem Betriebssystem des Servers.
Was das Werkzeug zeigt
Die Verbindung ist die Voraussetzung, nicht der Zweck. Der Zweck ist, dass jemand am Ende sagen kann, was auf welchem Server erlaubt ist – und belegen kann, warum.
Regelwerk
- Regeln anlegen, ändern, aktivieren, deaktivieren und löschen – einzeln oder für mehrere Server
- Serverübergreifende Suche nach Port, Programm oder Regelname
- Duplikat-Erkennung mit gruppenweiser Bereinigung
- Befristete Freigaben – eine Regel mit Ablaufdatum, die sich auf dem Server selbst abschaltet
- Ungenutzte Regeln finden – mit Nachweis, worauf der Befund beruht
- Firewall-Profile Domäne, Privat und Öffentlich schalten
- Netzwerk-Topologie: Verwaltungswege, belegte Regelbeziehungen und laufende Verbindungen – nur was nachweisbar ist
Prüfung und Vergleich
- 22 Compliance-Prüfungen mit Schweregrad und Gesamtnote
- Befunde direkt beheben: Profil einschalten, Regel schalten, Adressen einschränken
- Ausnahmelisten für bewusst akzeptierte Befunde
- Compliance-Verlauf über die Zeit – wird es besser?
- Sollzustand gegen einen Referenzserver, Server-Vergleich im Detail
Überwachung
- Threat Monitor: erkennt Regeländerungen im Minutentakt und meldet sie
- Blockierter Verkehr aus dem Firewall-Protokoll, nach Fällen zusammengefasst
- Freigabe direkt aus dem Befund, beschränkt auf die beobachteten Adressen
- Server-Änderungen aus dem Ereignisprotokoll – mit Benutzer
- Agent-Zustand samt Zertifikatslaufzeit im Dashboard
Berichte und Export
Regelübersichten und Compliance-Berichte im Unternehmensdesign, als HTML und PDF. Der geplante Bericht läuft als Windows-Aufgabe zur festen Uhrzeit ins Postfach – ohne dass jemand angemeldet sein muss; das Anhangsformat ist wählbar. Datenexport nach CSV und JSON, Sicherung und Rückspielung ganzer Regelwerke.
Nachvollziehbarkeit
Jede Änderung steht im Audit-Protokoll – mit Benutzer, Zeitpunkt, Server sowie altem und neuem Wert – und lässt sich von dort einzeln wieder zurücknehmen. Anmeldeinformationen, Zugriffstoken und Schlüssel liegen AES-256-verschlüsselt.
Neu in Version 3.0
Vier Fragen, die im Alltag die meiste Zeit kosten, beantwortet das Werkzeug seit dieser Fassung selbst.
Was passiert, wenn ich diese Regel lösche?
Regelwerke verrotten nicht aus Nachlässigkeit, sondern aus Vorsicht: Niemand löscht eine Regel, deren Zweck er nicht kennt. Das Werkzeug schreibt deshalb mit, welcher Verkehr auf welche Regel entfällt, und setzt an die Stelle der bloßen Rückfrage die Zahl dahinter – einschließlich der Angabe, ob eine andere Regel denselben Verkehr ebenfalls abdeckt. Genau das entscheidet, ob das Löschen folgenlos bleibt.
Die Umkehrung findet, was seit Wochen nichts mehr gesehen hat. Eine Regel erscheint dort nur, wenn die Aussage trägt: lange genug beobachtet, ohne Lücken und mit der passenden Protokollierung. Ausgabe ist das Abschalten, nicht das Löschen – umkehrbar mit einem Klick.
Mitgeschrieben wird als Windows-Aufgabe unter dem Systemkonto, auch nachts und am Wochenende, ohne dass jemand angemeldet sein muss. Das ist keine Bequemlichkeit: Gerade dann läuft der Verkehr, der eine Regel rechtfertigt – und eine Beobachtung mit Löchern taugt nicht als Grundlage für das Abschalten.
Wer macht das wieder zu?
„RDP für vier Stunden öffnen“ ist der Alltagsfall – und heute vergisst ihn jeder wieder zuzumachen. Eine Regel bekommt deshalb ein Ablaufdatum und schaltet sich selbst ab. Die Frist liegt dort, wo auch die Regel liegt: auf dem Zielserver. Der Agent führt sie selbst und prüft im Minutentakt; ohne Agent legt das Werkzeug eine einmalige Aufgabe in der Aufgabenplanung des Servers an, die als SYSTEM läuft und sich danach selbst austrägt.
Läge die Uhr auf dem Rechner des Administrators, hänge das Versprechen an dessen Betriebszustand. Am Ende wird abgeschaltet, nicht gelöscht – zurückholen ist ein Klick. Laufzeit und Grund sind Pflicht, geschlossene Freigaben bleiben 90 Tage als Nachweis stehen.
Warum kommt die Verbindung nicht durch?
Gelesen aus dem Firewall-Protokoll des Servers und zusammengefasst nach dem, wonach man handeln würde: Richtung, Protokoll und Ziel-Port. Dieselbe blockierte Verbindung steht dutzendfach im Protokoll – erst die Zusammenfassung zeigt, was nicht durchkommt. Aus dem Befund heraus lässt sich eine passgenaue Freigabe anlegen, beschränkt auf die beobachteten Quelladressen.
Wer hat das geändert?
Ein Audit-Protokoll im Werkzeug zeigt, was Sie geändert haben. Interessanter ist oft, was jemand anderes direkt am Server getan hat. Das Werkzeug liest die Regeländerungen aus dem Windows-Ereignisprotokoll aus – mit dem Benutzer, der sie ausgelöst hat.
Läuft wirklich der neue Stand?
Die Fassungsnummer bleibt zwischen zwei Builds derselben Fassung gleich und kann die Frage deshalb nicht beantworten. Der Agent nennt jetzt den Erzeugungszeitpunkt seiner Programmdatei – damit ist nach einer Aktualisierung belegbar, dass sie auch wirksam geworden ist.
Firewall-Profile schalten
Zustand der Profile je Server im Blick – ein abgeschaltetes Profil lässt sich direkt einschalten.
Anhangsformat wählbar
Der geplante Bericht geht als HTML, als PDF oder als beides ins Postfach.
Fähigkeiten statt Fassungsnummer
Jeder Agent meldet, was er beherrscht. Ältere Agenten führen nicht zu Fehlern, sondern zu ausgeblendeten Funktionen.
Ladezeit je Server
Dauer des letzten Laufs und der Anteil jedes Servers daran. Ein langsamer Server fällt sofort auf.
Technische Basis
Was vorausgesetzt wird, und was ausdrücklich nicht.
| Bereich | Angabe |
|---|---|
| Werkzeug | C# / WPF auf .NET 10 – Windows 10/11 und Windows Server |
| Agent | Windows-Dienst als self-contained Single-File-EXE, signiert, ohne installierte .NET-Laufzeit |
| Verbindungswege | Agent über HTTPS und Zugriffstoken; alternativ WinRM mit SSL/TLS, PowerShell über SSH oder lokal |
| Offene Ports | Genau einer je Server für den Agenten. 5985, 5986 und 22 werden nicht gebraucht |
| Rechte am Server | Der Dienst läuft als LocalSystem; das Werkzeug benötigt keine Domänen-Anmeldedaten |
| Gehärtete Systeme | Der Agent arbeitet im PowerShell-Modus ConstrainedLanguage unverändert |
| Verschlüsselung | AES-256 für gespeicherte Geheimnisse, SHA-256 für Zugriffstoken, HMAC-SHA-256 für die Selbstanmeldung |
| Rollout | Selbstmeldung über Active Directory oder Meldeordner; Fernaktualisierung über die bestehende HTTPS-Verbindung |
| Nachvollziehbarkeit | Audit-Protokoll mit Rücknahme einzelner Änderungen, Support-Paket ohne Geheimnisse |
Bezug und Kontakt
Das Werkzeug wird als Lizenz erworben und läuft vollständig in Ihrer eigenen Umgebung. Fragen zum Umfang, zur Lizenzierung oder zum Einsatz in Ihrer Domäne beantworte ich am schnellsten am Telefon.
Support: support@it-service-walter.com
Schreiben Sie kurz, wie viele Server und welche Verbindungswege – dann fällt die Antwort konkreter aus.
Shop
Die Werkzeuge der ISW-ADTools-Reihe werden über den Shop von IT-Service Walter vertrieben – Lizenz ohne Abonnement, unbegrenzte Laufzeit. Alle Angaben zu Ausstattung und Lizenzierung stehen auf der Produktseite.
